BESSERER GESCHMACK, WENIGER ZUCKER. Da Verbraucher ihren Zuckerkonsum aktiv reduzieren, passen Hersteller ihre Produkte in den Bereichen Getränke, Backwaren und Süßwaren an. Zucker trägt jedoch nicht nur zur Süße bei, sondern beeinflusst auch Geschmack, Textur, Mundgefühl und die Gesamtleistung des Produkts. Zucker zu ersetzen, ohne unerwünschte Geschmacksnoten zu erzeugen oder das Geschmackserlebnis zu beeinträchtigen, bleibt eine der größten Herausforderungen für die Produktentwicklung.
Zucker trägt wesentlich zur Geschmacksbalance in vielen Lebensmitteln und Getränken bei. Wird Zucker reduziert oder ganz weggelassen, können unerwünschte Fehlnoten wie Bitterkeit, Adstringenz oder ein metallischer Nachgeschmack das Geschmackserlebnis beeinträchtigen.
Die sorgfältige Auswahl eines Säuerungssystems, insbesondere von Apfelsäure, kann dazu beitragen, die Süßeempfindung zu optimieren, den Geschmack auszubalancieren und negative sensorische Effekte zu minimieren. Das Ergebnis ist ein reineres Geschmacksprofil und ein genussvolleres Ess- und Trinkerlebnis, selbst bei niedrigeren Zuckergehalten.
80 % der Verbraucher schränken ihren Zuckerkonsum aktiv ein oder vermeiden ihn ganz.¹
Mehr als 50 Länder haben Zuckersteuern eingeführt, um die Reduzierung des Zuckergehalts und die Produktreformulierung zu fördern.²
Zucker bewirkt mehr als nur Süße. Er beeinflusst den Geschmack, überdeckt unerwünschte Aromen und trägt zur Textur und zum gesamten sensorischen Erlebnis bei.
Eine erfolgreiche Zuckerreduzierung erfordert ein sorgfältiges Abwägen von Geschmack, Funktionalität und Rezeptur.